Plastische Konstel­lationen

Feld

Anlässlich der Ausstellung im Verwaltungsgerichtshof in Kassel entstand eine Serie von Kleinplastiken, die verschiedene Grundsituationen (Stehen, Sitzen, Gehen) und Konstellationen von Figuren formal durchspielen. Die unterschiedlichen Haltungen und Bewegungen transportieren aber auch einen emotionalen Gehalt, der von Betrachter unterschiedlich interpretiert wird/werden kann. Die Glasstürze, die ich von einem Nachbarn erhalten hatte, gaben dem Ganzen den Charakter einer "wissenschaftlichen" Versuchsanordnung und waren sogar der eigentliche Auslöser des Projekts. Im Atelier ergab sich zeitweise eine reizvolle Verbindung zu gemalten "Badenden".

Paare I

Aus dem Projekt "Feld" hat sich quasi als Verdichtung die Beschäftigung mit Paarbeziehungen entwickelt. Bei der Arbeit an den Modellen bin ich von formalen Überlegungen ausgegangen: wie sich Volumen zueinander verhalten, welche Räume entstehen, welche Vektoren die Gliedmaßen zueinander bilden usw. Zwangsläufig wird die wahrgenommene körperliche Nähe auch emotional bewertet, manche Situationen sind auch so provokativ gemeint, wie sie erscheinen.

Paare II

Eine Gruppe von 6 Paaren, die mit ihren Varianten an "Beziehungen" als Einheit konzipiert ist.

Paare III

Eine weitere Gruppe von 5 Paaren, die ebenfalls als Einheit konzipiert ist, siehe auch Ausstellungen im Atelier: "Identitäten-Beziehungen". Die plastische Interaktion hat ein hohes Maß an Dichte erreicht, dementsprechend wirken sie auch emotional ziemlich aufgeladen.